Idee

2012 begannen wir nach verschiedenen schwierigen Fragmententfernungen, nach Alternativen zu den etablierten Methoden zu suchen. In Regionen, in denen die Ultraschalltechnik an ihre Grenzen gelangt, besondere Substanzschonung zwingend ist und Fragmente nicht belassen werden können, erschien uns  die Schlaufentechnik als geeigneter Lösungsansatz . Hierbei wird ein besonders dünner Draht durch eine Kanüle geführt, so dass an deren Ende eine Schlaufe entsteht. Diese wird um das Fragmentende geschlungen, gestrafft und das Fragment entfernt. Um diese Technik unter ständiger indirekter Sicht durch das Dentalmikroskop umsetzten zu können, bedarf es eines Gerätes, welches das Straffen der Drahtschlinge mit nur einer Hand ermöglicht.

Wir konstruierten verschiedene Prototypen und experimentierten mit diversen Drähten und Kanülen. Schließlich kamen wir zu einem produktionsreifen Prototypen, der einfach zu handhaben ist, mit verschiedenen Kanülen und Drähten kombiniert werden kann und von mehreren Endodontologen erfolgreich getestet wurde.